Archiv des Monats: September 2013

Erwachen in Sydney

Am nächsten Morgen nach einer Nacht im Nightlife von Sydney (Casino, Clubs, Pies: das wohl Leckerste, das ich jemals gegessen habe, und sehr viele nette, neue Leute) ging ich mit Richard erstmal essen. Heute gibt’s Bacon und English-Breakfast. Danach machen wir mit Richard den Beach-Walk. Wir starten am Coogee-Beach und gehen zum Bondi-Beach. Zwischendrin sind noch zwei oder drei andere Strände. Wir wollen alle mitnehmen und ein bisschen Schnorcheln. 🙂 Das Wetter ist super und unsere Laune ist bestens.IMG_2978

 

Es war unbeschreiblich schön, lasst euch selbst inspirieren, ich war hin und weg 😀 Habe einen 40-minütigen Coastwalk gemacht und bin an vier Stränden vorbeigekommen. 🙂

 

Hier die Bilder…

Weitere Planung… Heute gehts weiter mit dem Auto nach Newcastle 🙂 Also wieder im Zelt schlafen 🙂

Das ist für mich aber kein Problem mehr 😀 Leider verliere ich IMG_3005dadurchauch WLAN und daher kann es sein, dass meine Einträge wieder seltener hochgeladen werden und mit weniger Bildern 🙁 Ich probiere mein bestes 😀 IMG_3019IMG_3028

Besuch bei den Uloola Falls

bei den Uloola Falls

bei den Uloola Falls

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Am nächsten Morgen wachten wir auf und fuhren früh los zu den Uloola Falls (einem Wasserfall noch im Royal National Park). Wir wanderten ca. 10 km zu dem Wasserfall und kühlten uns dann dort in einem 3 km weiter entfernten Carloo Pool ab ( ein Gewässer am Ende eines Flusslaufs des Wasserfalls). 🙂 Danach ging es zurück (dachten wir^^). Wir landeten bei einer 7 km entfernten Bahnstation. 🙂 Von dort stiegen wir in die Bahn, die just zu diesem Zeitpunkt vor uns hielt. Wir fuhren bis zu der Station, wo unser Auto stand und aßen erstmal. Danach wollten wir losfahren, stellten jedoch fest, dass der Motor nicht ansprang. 🙂 (Licht angelassen 🙂 Wir fragten eine nette Frau, die uns mit ihrem Auto aushalf (das Kabel holten wir von der Feuerwehr im Ort). Unser Auto fuhr danach wieder. Nachdem wir uns bedankt hatten, fuhren wir los. Heutiges Ziel: Sydney, zu einem Bekannten von mir, den ich in Melbourne im Hostel kennengelernt hatte. (Richard sein Name). Er wohnt direkt an einem Strand in Sydney und nimmt mich für eine Nacht auf. Morgen zeigt er uns dann ein bisschen die Stadt, aber dann müssen wir auch schon weiter fahren. Wir checken ab Dienstag nämlich bei einem WWOOFING (Willing Workers on Organic Farms)-Partner ein. Dieser wohnt jedoch in Coffsharbour (zwischen Sydney und Brisbane), also Auto fahren, Auto fahren und die Gold Coast angucken. 🙂 Volles Programm also 🙂 Aber ich habe WLAN !!!!!

Besuch im Royal Nationalpark

IMG_2754Wie ihr vielleicht bemerkt habt, sind manche IMG_2731meiner Einträge ein bisschen versetzt von mir hochgeladen worden. Das liegt daran, dass es in Australien außer in McDonald’s-Filialen fast nirgendwo Internet gibt, und ich leider in unserem Auto auch noch kein W-Lan-Kabel gefunden habe^^ Wer es in seinem vorfindet, sagt Bescheid :P.

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Aufwachen am Strand- das hat schon echt Stil. Nachdem ich auf einem anderen Grundstück einen Grill entdeckt hatte, benutzte ich den sofort, um mir mein Frühstück zuzubereiten. Speisekarte heute: Chili con carne mit Toast :P.Danach machte ich mich auf zu einem morgendlichen Strandspaziergang. Als ich zurückkam, waren meine Reisepartner auch schon wach, und wir setzten uns zusammen und planten den Tag. Hier gibt es verschiedene Wanderrouten, von 3 km: Schwierigkeitsgrad:leicht, bis 10 km: Schwierigkeitsgrad:Medium, über eine Zweitagetour von je 20km: Schwierigkeitsgrad: Schwer. Da wir nicht vorhatten, zwei Tage zu wandern, entschieden wir uns für unsere eigene Tour und fingen an, unsere Sachen zu packen. 🙂 Mal abwarten, was wir heute so zu Gesicht bekommen. Wir wanderten über Felsenvorsprünge, Graslandschaften, wunderschöne Strände und sahen sehr viele verschiedene Tiere (unter anderem ein Stachelschwein) :). Wir wanderten ungefähr eine Stunde unterwegs, als ich ein Motorboot mit zwei jungen Männern drin sah. Mir kam sofort in den Kopf, dass ich noch nie Motorboot gefahren bin. Also ging ich zu ihnen hin und fragte sie, ob wir mal mitfahren könnten. Es stellte sich heraus, dass es zwei sehr nette Südafrikaner aus Johannesburg waren, die erst vor kurzem hierher gezogen sind. Sie nahmen uns mit in ihrem Motorboot und zeigten uns tolle Gegenden. Ganz umsonst ! Danach tauschten wir Adressen aus, und machten uns auf den Weg, entlang dem „Jibbow Trail“ , ein Pfad, der angeblich nach zwei Kilometern zu einem wunderschönen Strand führen sollte. Nach etwa der gefühlten Hälfte fiel uns auf, dass wir schon mehr als zwei Kilometer zurückgelegt haben müssten (an die gefühlten 10 km, bei der Hitze), in echt waren es nur acht, aber das ist auch schon einiges. 😛 Wir kehrten um. Auf dem Rückweg kamen wir nach einer kurzen Phase der Orientierungslosigkeit (es sah wirklich alles gleich aus, Busch, Fels, Meer und wieder Busch ^^) wieder an dem Schild mit den Wanderwegen und Kilometerzahlen vorbei und sahen, dass es nicht 2 km, sondern 20 km hieß đŸ˜› (die Null war durch das hohe Alter der Tafel nicht mehr lesbar^^). Zum Glück waren wir also umgekehrt, sonst hätte ich diesen Eintrag vielleicht nicht mehr schreiben können. 😛  Zur Belohnung und als Erleichterung kühlte ich mich erstmal im Meer ab und ließ mich in der Sonne trocknen. Zurück in unserem Auto (wir leben ja im Auto^^) gab es erstmal ordentlich Abendbrot (Toast mit Fleisch und Sauce, auch Sandwich genannt^^). Da wir sechs Stunden gewandert waren, waren wir alle sehr geschlaucht und,  ja, auch einige von uns rot von der Sonne :D. Danach setzten wir uns gemütlich zusammen und spielten Karten. Dann suchten wir uns einen Schlafplatz und fanden einen in Otford (eine Stadt im Royal Nationalpark) wo wir übernachteten.

Kein Waschen in Blacktown

IMG_2696Nach dieser spannenden und halb schlaflosen Nacht putzten wir am nächsten Tag mit Seewasser die Zähne und wollten uns waschen, als wir sahen wie eine riesige Schar von Enten auf uns zukam und so viel Fläche besetzte, dass wir nicht zum See durchkommen würden, ohne eines der süßen Entenbabys tot zu trampeln. Das Schild „Warning Ducks -No swimming, fishing or washing allowed“ zeigte uns dann, dass unser Plan, uns im See zu waschen, leider nicht ganz aufging. Ich ließ mir jedoch davon nicht die Stimmung verderben und frühstückte erstmal gemütlich (Wurst mit Toast von Aldi). Heute sollte es wieder ein sonniger Tag werden, und deshalb beschlossen wir, zum Strand zu fahren. Nach 1 œ Stunden Fahrt waren wir da. Es war wundervoll. Wir verbrachten den halben Tag am Strand (schwimmen, sonnen und essen) und fuhren danach in den Royal Nationalpark in der Nähe von Sydney. Wir hofften, dort ein Gewässer zu finden, wo wir uns am nächsten Morgen würden waschen können.:) Wir kamen zwei Stunden später im Royal Nationalpark an, leider zu spät, es war schon dunkel, und wir konnten nichts sehen. Wir fuhren über ziemliche Offroad-Pisten und kamen kurz vor einem Campingplatz zu einem kleinen Strand, an dem wir dann – trotz Verbots – unser Campinglager aufschlugen. Wir setzten uns noch für zwei Stunden an den Strand (auf unsere neu gekauften Campingstühle^^) und genossen die Geräusche der Natur. 🙂 Mal sehen was der nächste Tag so bringen wird:) Ich hoffe, dass es allen, die meinen Blog lesen, gut geht in Deutschland und bei euch  das Wetter nicht allzu schlecht ist. Wenn dies doch der Fall sein sollte, dann könnt ihr euch ja einfach ein paar Bilder sowohl auf Facebook als auch hier in meinem Blog von sonnigem Wetter angucken und so euren Vitamin-D-Speicher befüllen 😛

Besuch bei den Koorawatha Falls

Ich und meine Reisepartner vor den Falls  :D

Ich und meine Reisepartner vor den Falls 😀

Nachdem wir uns auf den Weg Richtung Orange/Bathurst gemacht hatten, entdeckten wir auf der Straße ein Schild, auf dem „Koorawatha Falls“ stand. Wir entschieden uns, diese anzugucken und erwarteten nichts Großes. Jedoch empfing uns nach 2 km Fußmarsch ein großer, schöner Wasserfall mit einem Becken zum drin Schwimmen. Wir kühlten uns nach dem Fußmarsch bei (24°C) erstmal ab und kletterten zum höchsten Punkt des Wasserfalls, um einen besseren Überblick über die wunderschöne Landschaft zu erhaschen. Es gelang uns zum Glück, und wir genossen herrliche Stunden bei den Koorawatha Falls. Danach fuhren wir weiter in Richtung Orange und spontan zum Lake Wyangan. Ein sehr schöner See, den wir allerdings erst nach einer heftigen Serpentinenfahrt  erreichten, wozu wir unser Auto sehr quälen mussten. Doch das Fahren lohnte sich. Ich sah zum ersten Mal in Australien ein lebendiges Känguru, und nicht nur eines, sondern gleich eine ganze Herde. Das war wirklich ein toller, erlebnisreicher und anstrengender Tag, und erst gegen Abend erreichten wir die Stadt Bathurst ( ca. 40 km von Orange). Nachdem wir alle gemerkt hatten, wie kaputt wir vom Tag waren, entschieden wir uns, die Nacht über hier zu bleiben und suchten nach einem geeigneten Platz zum Schlafen. Also eine weitere Nacht im Freien, in der Nähe des Macquarie River.

Dritte Nacht im Freien geschlafen :P

So langsam gewöhne ich mich an die Nächte im Zelt, und da wir ja immer weiter nach Norden fuhren, wurde es auch nachts immer wärmer.:) Morgens gab es erstmal einen frischen, selbstgemachten Salat, danach ein bisschen Sport (skateboarden und spazierengehen) und um 7 Uhr fing ich dann an, mein Pop-up-Zelt (ein Zelt, das sich selbst aufbaut, sobald man es wirft) zusammenzubauen. Das ist echt schwieriger als man denkt, aber so langsam kriege ich den Kniff raus, das Zauberwort heißt „Eindrehen“ 🙂 ) Dann ging es auch schon weiter… Heutiges Hauptziel: Farmwork suchen und finden, Nebenziel – falls kein Job auffindbar ist – dann die Stadt Orange anfahren. Also viel Englisch reden und selbstbewusst auftreten. 🙂 Und wenn alle Stricke reißen, die „armen, hungernden“ Backpacker schauspielern. 🙂 Irgendetwas werden wir schon finden 🙂 Sonst gibt es ja noch „Gumtree“, das ist hier so eine Internetseite für Jobsuchende, auf der jeden Tag neue Jobs angepriesen werden. Jedoch bedeutet das: viel schreiben und telefonieren. Da finde ich, persönlich ansprechen, leichter. 🙂

 

Auf geht’s nach Young :)

Als wir am nächsten Morgen erfuhren, dass der Hostelbesitzer uns immer noch keine Arbeit bieten konnte, entschlossen wir uns weiterzufahren. Also alles ins Auto und ab gen Norden. Ein wirkliches Ziel hatten wir alle drei nicht, nur alle den gleichen Gedanken im Kopf „ Wir möchten arbeiten und Geld verdienen, um später reisen zu können“. Also machten wir uns auf und fuhren in die ca. 200 km entfernte Stadt „Young“. Als wir dort um 21 Uhr ankamen, setzten wir uns erstmal auf den Parkplatz, wo wir campieren wollten ( wieder nahe eines Flusses, ohne WiFi) und spielten Karten. 🙂 Um 22 Uhr gingen wir dann schlafen, ich in mein Zelt und die beiden ins Auto. Mal gucken, wie diese Nacht so wird… Eines weiß ich auf jeden Fall:  Morgen um 7 Uhr aufstehen und in der Umgebung Farmen anfahren, um die netten Farmer zu fragen, ob sie nicht einen Job für drei „arme, hungernde“ Backpacker hätten ( so kriegt man bestenfalls  in Australien „free accomodation & einen Job ). 🙂 Falls es nicht klappen sollte, fahren wir weiter in die nächste Stadt und suchen Arbeit. Immer nach Nordosten, Richtung Küste, Meer, Sonne und Strand. 🙂

Besuch im Nationalpark

Als wir morgens aufwachten, entschieden wir uns, bei dem tollen Wetter (26°C) in den nahe gelegenen Cocoparra Nationalpark zu fahren. Also Sachen gepackt und los! Auf dem Weg dorthin wurden wir Zeuge eines kleinen Feuers auf dem MacDonalds Parkplatz ( ein Truck brannte und die Flammen griffen auf nahe gelegene Bäume und Sträucher über). Aber wir umfuhren dieses schnell. Danach ging es auf der State Route 94 Richtung Nationalpark. Stimmung im Auto super, gutes Wetter, viele Themen und ganz viel Landschaft zum Anschauen. 🙂 Nach einer halben Stunde Autofahrt (schon -15 Minuten, weil wir uns verfahren haben, haha) kamen wir dann endlich an. Wir entschieden uns dafür, den Mount Bingar zu besichtigen und maschierten los. Gleich nach der ersten Kurve waren wir wirklich erstaunt, in welch wundervolles Tal wir gekommen waren. Wir machten sehr viele Fotos und bestiegen verschiedene Berge, um auch wirklich die besten Fotomotive zu erwischen. Nach einer Stunde wandern waren wir dann oben auf dem Mount Bingar und genossen von dort die schöne Aussicht und die Sonne. Wir nutzten die Pause, um ordentlich Wasser zu trinken ( bei der Hitze sind kleine Anstrengungen schweißtreibender als man denkt ). 🙂 Zum Abschluss fuhren wir dann noch einmal 45 Minuten lang zum Lake Wyagan, da wir hofften, noch ein bisschen schwimmen gehen zu können. Als wir jedoch dort ankamen, war zwar die Umgebung sehr schön und auch das Wasser lauwarm, aber in den See lockte es uns trotzdem nicht^^. Im Hostel wieder angekommen kochte ich mir erstmal eine Delikatesse ( endlich mal Fleisch neben Pasta, Salat, Obst, Gemüse und Reis) :). Ich legte mich geschafft vom Tag ins Bett und ruhte ich mich erstmal aus.

Endlich angekommen im Nationalpark

 

Am Abhang

 

 

 

 

gute Laune 😀

Wieder Sonne :)

Wir wachten gegen 10:30  Uhr auf und vernahmen einen ziemlichen Lärm draußen. Wir machten uns fertig, frühstückten und zogen los, um zu gucken, was draußen vor sich ging. Als wir zu einem Sportplatz kamen, auf dem ein Hockeyspiel im Gange war, entschieden wir uns, zu bleiben. Es lief gute Musik, und am Spielfeldrand saß es sich sehr bequem in der Sonne. In der Halbzeit kam es fast zu einer Schlägerei zwischen den beiden Teams (angeblich ein Foul^^), aber das Missverständnis wurde schnell geklärt, und die Cheerleaderinnen versüßten uns für 10 Minuten die Zeit. IMG_2449IMG_2453Danach sahen wir noch diese Vögel, bei denen wir uns nicht sicher sind, ob es Papageien sind oder ob es sich um eine andere Vogelart handelt. 🙂 (Hilfe bitte ! ) ;D Abends spielten wir noch gemütlich Karten und gingen dann schlafen.