Nachdem ich durch mehrere Anrufe den Hostelbesitzer dazu gebracht hatte, dass er anstatt nur zwei auch uns alle drei aufnimmt, bezahlten wir für eine Woche Working-Hostel und checkten ein. Sehr geräumige Küche, viele nette Leute und morgen ab 6:30 Uhr schon die erste Arbeit: Fruitpicking, pro Weinrebe 5 Cent. Also muss ich schnell und gut arbeiten, um mein Gehalt hochzuschrauben. Mal schauen wie es wird… 🙂
Archiv für den Tag: 15. September 2013
Angekommen in Griffith
Nach einer weiteren unangenehmen Nacht im Zelt stellten wir fest, dass wir direkt neben einem Wespennest geparkt hatten (es war Nacht, wir hatten nichts gesehen^^) und ich mitten auf einem Ameisennest gecampt hatte. Ich hatte Glück, sie kamen nicht ins Zelt und von den Wespen wurde ich auch nicht gestochen. Nach einem ausführlichen Frühstück fuhren wir zu unserem Hostel. Jedoch ist am Sonntag erst ab 14 Uhr Check-In. Also gingen wir ins Schwimmbad, um uns erstmal richtig zu duschen und die Wartezeit gut zu überbrücken (5,50 AUD Eintritt für den ganzen Tag). Wenn wir aus irgendeinem Grund doch keinen Job in Griffith bekommen sollten, nahmen wir uns vor, weiter nach Nordosten zu fahren. 🙂 (da ist es viel wärmer). Mal schauen, was der Tag so bringt … 🙂
Letzer Tag auf der Farm
Am nächsten Tag ging es erst um 13:30 Uhr weiter mit der Arbeit. Davor saßen wir alle lesend in unserer Hütte. Ich began mit dem Buch „Songlines“ auf Englisch. Nach der Arbeit erhielten wir unser erstes Gehalt 900 AUD für 15 Stunden Arbeit. Also 20 AUD pro Stunde, ganz gut für den Anfang. Auch kann es ja mal sehr hilfreich sein, dass der Farmer uns eine „reference“ schrieb. Wir starteten weiter Richtung Norden und nahmen uns vor, nachts das Working-Hostel in Griffith zu erreichen ( 4 Stunden Fahrt bei Nacht). Vorher gingen wir noch für die nächsten 4 Tage einkaufen und fuhren dann um 20:00 Uhr los. Die Stimmung im Auto war super und die Musik sehr gut. Wir waren alle froh, dass es nach Norden ging, denn da soll es viel wärmer sein. Durch unser voriges Telefonat mit dem Hostelbesitzer waren wir guter Dinge, dass es in Griffith einen Job für uns geben würde.
Ein sehr schönes Kompliment vom Arbeitgeber
Um 12 Uhr ging es heute erst los. Es regnete sehr stark, und wir mussten die gleiche Arbeit machen wie die Tage zuvor. Doch diesmal war es richtig dreckig (Bild von mir im Dreck). Der Farmer sagte ab der Hälfte zu mir „you’re too enthusiastic“. Das war wie Musik in meinen Ohren. 🙂 Als der Farmer weg war, fuhren wir eine Runde mit dem Quad auf dem Gelände herum ( Video: https://www.facebook.com/photo.php?v=202945526544669&l=7920244323024990794). Danach gab es dann noch einmal ziemlich schwere, körperliche Arbeit für 2 Stunden. Und dann eine eiskalte Dusche (warmes Wasser war ausgefallen, genauso wie Strom). Naja, Hauptsache sauber nach der Arbeit. Danach kochten wir uns unser letztes Essen (Vorrat hielt doch nicht ganz 3 Tage). Mit gefülltem Magen schnitt ich meinen beiden Freunden die Haare. Danach unterhielten wir uns noch eine Weile (leider auf Deutsch, aber in Englisch träumen reicht ja erst einmal) über verschiedene Dinge und lernten uns so immer besser kennen. 🙂 Der Farmer sagte uns, dass Morgen unser letzter Tag wäre, da er nicht mehr genug Arbeit hätte. Also gingen wir die letzte Nacht in unseren warmen Betten schlafen.:)



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