Archiv für den Tag: 24. September 2013

Dritte Nacht im Freien geschlafen :P

So langsam gewöhne ich mich an die Nächte im Zelt, und da wir ja immer weiter nach Norden fuhren, wurde es auch nachts immer wärmer.:) Morgens gab es erstmal einen frischen, selbstgemachten Salat, danach ein bisschen Sport (skateboarden und spazierengehen) und um 7 Uhr fing ich dann an, mein Pop-up-Zelt (ein Zelt, das sich selbst aufbaut, sobald man es wirft) zusammenzubauen. Das ist echt schwieriger als man denkt, aber so langsam kriege ich den Kniff raus, das Zauberwort heißt „Eindrehen“ 🙂 ) Dann ging es auch schon weiter… Heutiges Hauptziel: Farmwork suchen und finden, Nebenziel – falls kein Job auffindbar ist – dann die Stadt Orange anfahren. Also viel Englisch reden und selbstbewusst auftreten. 🙂 Und wenn alle Stricke reißen, die „armen, hungernden“ Backpacker schauspielern. 🙂 Irgendetwas werden wir schon finden 🙂 Sonst gibt es ja noch „Gumtree“, das ist hier so eine Internetseite für Jobsuchende, auf der jeden Tag neue Jobs angepriesen werden. Jedoch bedeutet das: viel schreiben und telefonieren. Da finde ich, persönlich ansprechen, leichter. 🙂

 

Auf geht’s nach Young :)

Als wir am nächsten Morgen erfuhren, dass der Hostelbesitzer uns immer noch keine Arbeit bieten konnte, entschlossen wir uns weiterzufahren. Also alles ins Auto und ab gen Norden. Ein wirkliches Ziel hatten wir alle drei nicht, nur alle den gleichen Gedanken im Kopf „ Wir möchten arbeiten und Geld verdienen, um später reisen zu können“. Also machten wir uns auf und fuhren in die ca. 200 km entfernte Stadt „Young“. Als wir dort um 21 Uhr ankamen, setzten wir uns erstmal auf den Parkplatz, wo wir campieren wollten ( wieder nahe eines Flusses, ohne WiFi) und spielten Karten. 🙂 Um 22 Uhr gingen wir dann schlafen, ich in mein Zelt und die beiden ins Auto. Mal gucken, wie diese Nacht so wird… Eines weiß ich auf jeden Fall:  Morgen um 7 Uhr aufstehen und in der Umgebung Farmen anfahren, um die netten Farmer zu fragen, ob sie nicht einen Job für drei „arme, hungernde“ Backpacker hätten ( so kriegt man bestenfalls  in Australien „free accomodation & einen Job ). 🙂 Falls es nicht klappen sollte, fahren wir weiter in die nächste Stadt und suchen Arbeit. Immer nach Nordosten, Richtung Küste, Meer, Sonne und Strand. 🙂