Archiv für den Tag: 28. September 2013

Besuch bei den Uloola Falls

bei den Uloola Falls

bei den Uloola Falls

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Am nächsten Morgen wachten wir auf und fuhren früh los zu den Uloola Falls (einem Wasserfall noch im Royal National Park). Wir wanderten ca. 10 km zu dem Wasserfall und kühlten uns dann dort in einem 3 km weiter entfernten Carloo Pool ab ( ein Gewässer am Ende eines Flusslaufs des Wasserfalls). 🙂 Danach ging es zurück (dachten wir^^). Wir landeten bei einer 7 km entfernten Bahnstation. 🙂 Von dort stiegen wir in die Bahn, die just zu diesem Zeitpunkt vor uns hielt. Wir fuhren bis zu der Station, wo unser Auto stand und aßen erstmal. Danach wollten wir losfahren, stellten jedoch fest, dass der Motor nicht ansprang. 🙂 (Licht angelassen 🙂 Wir fragten eine nette Frau, die uns mit ihrem Auto aushalf (das Kabel holten wir von der Feuerwehr im Ort). Unser Auto fuhr danach wieder. Nachdem wir uns bedankt hatten, fuhren wir los. Heutiges Ziel: Sydney, zu einem Bekannten von mir, den ich in Melbourne im Hostel kennengelernt hatte. (Richard sein Name). Er wohnt direkt an einem Strand in Sydney und nimmt mich für eine Nacht auf. Morgen zeigt er uns dann ein bisschen die Stadt, aber dann müssen wir auch schon weiter fahren. Wir checken ab Dienstag nämlich bei einem WWOOFING (Willing Workers on Organic Farms)-Partner ein. Dieser wohnt jedoch in Coffsharbour (zwischen Sydney und Brisbane), also Auto fahren, Auto fahren und die Gold Coast angucken. 🙂 Volles Programm also 🙂 Aber ich habe WLAN !!!!!

Besuch im Royal Nationalpark

IMG_2754Wie ihr vielleicht bemerkt habt, sind manche IMG_2731meiner Einträge ein bisschen versetzt von mir hochgeladen worden. Das liegt daran, dass es in Australien außer in McDonald’s-Filialen fast nirgendwo Internet gibt, und ich leider in unserem Auto auch noch kein W-Lan-Kabel gefunden habe^^ Wer es in seinem vorfindet, sagt Bescheid :P.

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Aufwachen am Strand- das hat schon echt Stil. Nachdem ich auf einem anderen Grundstück einen Grill entdeckt hatte, benutzte ich den sofort, um mir mein Frühstück zuzubereiten. Speisekarte heute: Chili con carne mit Toast :P.Danach machte ich mich auf zu einem morgendlichen Strandspaziergang. Als ich zurückkam, waren meine Reisepartner auch schon wach, und wir setzten uns zusammen und planten den Tag. Hier gibt es verschiedene Wanderrouten, von 3 km: Schwierigkeitsgrad:leicht, bis 10 km: Schwierigkeitsgrad:Medium, über eine Zweitagetour von je 20km: Schwierigkeitsgrad: Schwer. Da wir nicht vorhatten, zwei Tage zu wandern, entschieden wir uns für unsere eigene Tour und fingen an, unsere Sachen zu packen. 🙂 Mal abwarten, was wir heute so zu Gesicht bekommen. Wir wanderten über Felsenvorsprünge, Graslandschaften, wunderschöne Strände und sahen sehr viele verschiedene Tiere (unter anderem ein Stachelschwein) :). Wir wanderten ungefähr eine Stunde unterwegs, als ich ein Motorboot mit zwei jungen Männern drin sah. Mir kam sofort in den Kopf, dass ich noch nie Motorboot gefahren bin. Also ging ich zu ihnen hin und fragte sie, ob wir mal mitfahren könnten. Es stellte sich heraus, dass es zwei sehr nette Südafrikaner aus Johannesburg waren, die erst vor kurzem hierher gezogen sind. Sie nahmen uns mit in ihrem Motorboot und zeigten uns tolle Gegenden. Ganz umsonst ! Danach tauschten wir Adressen aus, und machten uns auf den Weg, entlang dem „Jibbow Trail“ , ein Pfad, der angeblich nach zwei Kilometern zu einem wunderschönen Strand führen sollte. Nach etwa der gefühlten Hälfte fiel uns auf, dass wir schon mehr als zwei Kilometer zurückgelegt haben müssten (an die gefühlten 10 km, bei der Hitze), in echt waren es nur acht, aber das ist auch schon einiges. 😛 Wir kehrten um. Auf dem Rückweg kamen wir nach einer kurzen Phase der Orientierungslosigkeit (es sah wirklich alles gleich aus, Busch, Fels, Meer und wieder Busch ^^) wieder an dem Schild mit den Wanderwegen und Kilometerzahlen vorbei und sahen, dass es nicht 2 km, sondern 20 km hieß 😛 (die Null war durch das hohe Alter der Tafel nicht mehr lesbar^^). Zum Glück waren wir also umgekehrt, sonst hätte ich diesen Eintrag vielleicht nicht mehr schreiben können. 😛  Zur Belohnung und als Erleichterung kühlte ich mich erstmal im Meer ab und ließ mich in der Sonne trocknen. Zurück in unserem Auto (wir leben ja im Auto^^) gab es erstmal ordentlich Abendbrot (Toast mit Fleisch und Sauce, auch Sandwich genannt^^). Da wir sechs Stunden gewandert waren, waren wir alle sehr geschlaucht und,  ja, auch einige von uns rot von der Sonne :D. Danach setzten wir uns gemütlich zusammen und spielten Karten. Dann suchten wir uns einen Schlafplatz und fanden einen in Otford (eine Stadt im Royal Nationalpark) wo wir übernachteten.

Kein Waschen in Blacktown

IMG_2696Nach dieser spannenden und halb schlaflosen Nacht putzten wir am nächsten Tag mit Seewasser die Zähne und wollten uns waschen, als wir sahen wie eine riesige Schar von Enten auf uns zukam und so viel Fläche besetzte, dass wir nicht zum See durchkommen würden, ohne eines der süßen Entenbabys tot zu trampeln. Das Schild „Warning Ducks -No swimming, fishing or washing allowed“ zeigte uns dann, dass unser Plan, uns im See zu waschen, leider nicht ganz aufging. Ich ließ mir jedoch davon nicht die Stimmung verderben und frühstückte erstmal gemütlich (Wurst mit Toast von Aldi). Heute sollte es wieder ein sonniger Tag werden, und deshalb beschlossen wir, zum Strand zu fahren. Nach 1 ½ Stunden Fahrt waren wir da. Es war wundervoll. Wir verbrachten den halben Tag am Strand (schwimmen, sonnen und essen) und fuhren danach in den Royal Nationalpark in der Nähe von Sydney. Wir hofften, dort ein Gewässer zu finden, wo wir uns am nächsten Morgen würden waschen können.:) Wir kamen zwei Stunden später im Royal Nationalpark an, leider zu spät, es war schon dunkel, und wir konnten nichts sehen. Wir fuhren über ziemliche Offroad-Pisten und kamen kurz vor einem Campingplatz zu einem kleinen Strand, an dem wir dann – trotz Verbots – unser Campinglager aufschlugen. Wir setzten uns noch für zwei Stunden an den Strand (auf unsere neu gekauften Campingstühle^^) und genossen die Geräusche der Natur. 🙂 Mal sehen was der nächste Tag so bringen wird:) Ich hoffe, dass es allen, die meinen Blog lesen, gut geht in Deutschland und bei euch  das Wetter nicht allzu schlecht ist. Wenn dies doch der Fall sein sollte, dann könnt ihr euch ja einfach ein paar Bilder sowohl auf Facebook als auch hier in meinem Blog von sonnigem Wetter angucken und so euren Vitamin-D-Speicher befüllen 😛