Wie ihr vielleicht bemerkt habt, sind manche
meiner Einträge ein bisschen versetzt von mir hochgeladen worden. Das liegt daran, dass es in Australien außer in McDonald’s-Filialen fast nirgendwo Internet gibt, und ich leider in unserem Auto auch noch kein W-Lan-Kabel gefunden habe^^ Wer es in seinem vorfindet, sagt Bescheid :P.
Aufwachen am Strand- das hat schon echt Stil. Nachdem ich auf einem anderen Grundstück einen Grill entdeckt hatte, benutzte ich den sofort, um mir mein Frühstück zuzubereiten. Speisekarte heute: Chili con carne mit Toast :P.Danach machte ich mich auf zu einem morgendlichen Strandspaziergang. Als ich zurückkam, waren meine Reisepartner auch schon wach, und wir setzten uns zusammen und planten den Tag. Hier gibt es verschiedene Wanderrouten, von 3 km: Schwierigkeitsgrad:leicht, bis 10 km: Schwierigkeitsgrad:Medium, über eine Zweitagetour von je 20km: Schwierigkeitsgrad: Schwer. Da wir nicht vorhatten, zwei Tage zu wandern, entschieden wir uns für unsere eigene Tour und fingen an, unsere Sachen zu packen. 🙂 Mal abwarten, was wir heute so zu Gesicht bekommen. Wir wanderten über Felsenvorsprünge, Graslandschaften, wunderschöne Strände und sahen sehr viele verschiedene Tiere (unter anderem ein Stachelschwein) :). Wir wanderten ungefähr eine Stunde unterwegs, als ich ein Motorboot mit zwei jungen Männern drin sah. Mir kam sofort in den Kopf, dass ich noch nie Motorboot gefahren bin. Also ging ich zu ihnen hin und fragte sie, ob wir mal mitfahren könnten. Es stellte sich heraus, dass es zwei sehr nette Südafrikaner aus Johannesburg waren, die erst vor kurzem hierher gezogen sind. Sie nahmen uns mit in ihrem Motorboot und zeigten uns tolle Gegenden. Ganz umsonst ! Danach tauschten wir Adressen aus, und machten uns auf den Weg, entlang dem „Jibbow Trail“ , ein Pfad, der angeblich nach zwei Kilometern zu einem wunderschönen Strand führen sollte. Nach etwa der gefühlten Hälfte fiel uns auf, dass wir schon mehr als zwei Kilometer zurückgelegt haben müssten (an die gefühlten 10 km, bei der Hitze), in echt waren es nur acht, aber das ist auch schon einiges. 😛 Wir kehrten um. Auf dem Rückweg kamen wir nach einer kurzen Phase der Orientierungslosigkeit (es sah wirklich alles gleich aus, Busch, Fels, Meer und wieder Busch ^^) wieder an dem Schild mit den Wanderwegen und Kilometerzahlen vorbei und sahen, dass es nicht 2 km, sondern 20 km hieß ðŸ˜› (die Null war durch das hohe Alter der Tafel nicht mehr lesbar^^). Zum Glück waren wir also umgekehrt, sonst hätte ich diesen Eintrag vielleicht nicht mehr schreiben können. 😛 Zur Belohnung und als Erleichterung kühlte ich mich erstmal im Meer ab und ließ mich in der Sonne trocknen. Zurück in unserem Auto (wir leben ja im Auto^^) gab es erstmal ordentlich Abendbrot (Toast mit Fleisch und Sauce, auch Sandwich genannt^^). Da wir sechs Stunden gewandert waren, waren wir alle sehr geschlaucht und, ja, auch einige von uns rot von der Sonne :D. Danach setzten wir uns gemütlich zusammen und spielten Karten. Dann suchten wir uns einen Schlafplatz und fanden einen in Otford (eine Stadt im Royal Nationalpark) wo wir übernachteten.

