Archiv des Monats: September 2013

Regen in Australien :0

Um 6:00 Uhr klingelte heute der Wecker. Wir dachten, es würde nun zur Arbeit gehen. Aber da es regnete, fiel die Arbeit heute aus. Ich wusch erstmal meine Klamotten für 3 AUD und ging danach bei Regen die Stadt erkunden. Ich ging was einkaufen, zur Bank und traf Max, einen deutschen Freund, der zufälligerweise auch in Griffith in einem Hostel untergekommen war. Nachdem ich beim „Freestuff“ im Hostel ein Skateboard gefunden hatte, vergnügte ich mich den restlichen Tag mit Skateboarden, Leute kennenlernen, Reiserouten planen, Sport treiben und Werkzeuge kaufen^^. Und so ging es auch die nächsten zwei Tage 😛

Mein neues Werkzeug ^^

Mein neues Werkzeug ^^

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Ich mit meinem neuen Begleiter ^^

 

Der zweite Job beginnt morgen :)

IMG_2412[1]Nachdem ich durch mehrere Anrufe den Hostelbesitzer dazu gebracht hatte, dass er anstatt nur zwei auch uns alle  drei aufnimmt, bezahlten wir für eine Woche Working-Hostel und checkten ein. Sehr geräumige Küche, viele nette Leute und morgen ab 6:30 Uhr schon die erste Arbeit: Fruitpicking, pro Weinrebe 5 Cent. Also muss ich schnell und gut arbeiten, um mein Gehalt hochzuschrauben. Mal schauen wie es wird… 🙂

Angekommen in Griffith

IMG_2403Nach einer weiteren unangenehmen Nacht im Zelt stellten wir fest, dass wir direkt neben einem Wespennest geparkt hatten (es war Nacht, wir hatten nichts gesehen^^) und ich mitten auf einem Ameisennest gecampt hatte. Ich hatte Glück, sie kamen nicht ins Zelt und von den Wespen wurde ich auch nicht gestochen. Nach einem ausführlichen Frühstück fuhren wir zu unserem Hostel. Jedoch ist am Sonntag erst ab 14 Uhr Check-In. Also gingen wir ins Schwimmbad, um uns erstmal richtig zu duschen und die Wartezeit gut zu überbrücken (5,50 AUD Eintritt für den ganzen Tag). Wenn wir aus irgendeinem Grund doch keinen Job in Griffith bekommen sollten, nahmen wir uns vor, weiter nach Nordosten zu fahren. 🙂 (da ist es viel wärmer). Mal schauen, was der Tag so bringt … 🙂

Letzer Tag auf der Farm

Mein/unser erster Gehalt :D

Mein/unser erstes Gehalt 😀

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Am nächsten Tag ging es erst um 13:30 Uhr  weiter mit der Arbeit. Davor saßen wir alle lesend in unserer Hütte. Ich began mit dem Buch „Songlines“ auf Englisch. Nach der Arbeit  erhielten wir unser erstes Gehalt 900 AUD für 15 Stunden Arbeit. Also 20 AUD pro Stunde, ganz gut für den Anfang. Auch kann es ja mal  sehr hilfreich sein, dass der Farmer uns eine „reference“ schrieb.  Wir starteten weiter Richtung Norden und nahmen uns vor,  nachts das Working-Hostel in Griffith zu erreichen ( 4 Stunden Fahrt bei Nacht). Vorher gingen wir noch für die nächsten 4 Tage einkaufen und fuhren dann um 20:00 Uhr los. Die Stimmung im Auto war super und die Musik sehr gut. Wir waren alle froh, dass es nach Norden ging, denn da soll es viel wärmer sein. Durch unser voriges Telefonat mit dem Hostelbesitzer waren wir guter Dinge, dass es in Griffith einen Job für uns geben würde.

Ein sehr schönes Kompliment vom Arbeitgeber

Um 12 Uhr ging es heute erst los. Es regnete sehr stark, und wir mussten die gleiche Arbeit machen wie die Tage zuvor. Doch diesmal war es richtig dreckig (Bild von mir im Dreck). Der Farmer sagte ab der Hälfte zu mir „you’re too enthusiastic“. Das war wie Musik in meinen Ohren. 🙂 Als der Farmer weg war, fuhren wir eine Runde mit dem Quad auf dem Gelände herum ( Video: https://www.facebook.com/photo.php?v=202945526544669&l=7920244323024990794). Danach gab es dann noch einmal ziemlich schwere, körperliche Arbeit für 2 Stunden. Und dann eine eiskalte Dusche (warmes Wasser war ausgefallen, genauso wie Strom). Naja, Hauptsache sauber nach der Arbeit. Danach kochten wir uns unser letztes Essen (Vorrat hielt doch nicht ganz 3 Tage). Mit gefülltem Magen schnitt ich meinen beiden Freunden die Haare. Danach unterhielten wir uns noch eine Weile (leider auf Deutsch, aber in Englisch träumen reicht ja erst einmal) über verschiedene Dinge und lernten uns so immer besser kennen. 🙂 Der Farmer sagte uns, dass Morgen unser letzter Tag wäre, da er nicht mehr genug Arbeit hätte. Also gingen wir die letzte Nacht in unseren warmen Betten schlafen.:)

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Farmwork in Echuca

Wir mussten über das trockene Tierfutter weiße, große Planen legen (ziemlich anstrengend bei dem enormen Wind hier auf dem Land, aber für Geld macht man eben fast alles). Danach mussten wir Autoreifen schleppen, um den mit Planen abgedeckten Futterberg zu beschweren. (Ungefähr so an die 1000 Autoreifen, zu dritt. Ziemlich gutes Workout also. :p Der Farmer sagte uns, dass wir am nächsten Tag auch noch für ihn arbeiten könnten. Außerdem dürften wir in seiner Hütte auf seinem Hof schlafen. Also entschieden wir uns nach einem ausführlichen Abendbrot (Fleisch mit Pommes) dafür und gingen mit Schmerzen in den Knochen (von der harten Schufterei) schlafen. Diese Nacht träumte ich schon in Englisch, das ging echt schnell.

Erwachen am Morgen

mein Zelt am Murray River :D

mein Zelt am Murray River 😀

Ich überlebte die Nacht nur knapp, die Kälte war wirklich ziemlich krass, und ich hätte niemals gedacht, dass es so kalt werden könnte in Australien. Meine beiden Freunde schliefen im Auto, hatten es also auch nicht viel gemütlicher. So ausgeschlafen^^ starteten wir mit unserem Auto in Richtung der vielen Farmen, um einen Farmjob zu ergattern. Unser erster Job ist Spargelstechen. Den werden wir aber wohl nicht lange ausüben, da wir denken, dass er körperlich sehr anstrengend ist. Mal schauen… ich berichte dann …

Abenteuer beginnt

IMG_2257Nachdem ich in meinem Hostel zwei deutsche Jungs kennengelernt hatte, stellten wir fest, dass wir die gleichen Vorstellungen von Work & Travel haben und auch gleiche Ziele in Australien besuchen wollen. Wir kauften uns ein Auto DAEWOO für einen Spottpreis und starteten von Melbourne aus Richtung Norden. Linksverkehr ist wirklich eine Umstellung ^^ Obwohl es in Australien nicht vorteilhaft ist, nachts zu fahren (aufgrund von Känguruunfällen), fuhren wir die Nacht durch und fanden neben einem Fluss einen super Schlafplatz. Nach 10 Minuten kam die Polizei, und wir mussten unseren Schlafplatz wechseln (Wildcamping ist in der Nähe von Wohngebieten nicht erlaubt). Wir fanden hinter einem Hügel nah am Murray River einen neuen Schlafplatz, wo ich mein Zelt aufschlug und versuchte, die stürmische, kalte Nacht zu überleben. 🙂

 

Melbourne erkunden

Obwohl der Jetlag ziemlich an mir kratzt, bleibe ich heute auch nach dem langen Flug wach. Habe mich im Hostel schon um die wichtigsten Dinge gekümmert (Erstellung eines Bank-Accounts, Tram-Card, Wifi Access etc.). Nachdem ich noch kurz den Strand (St. Kilda Beach) und meine Umgebung erkundigt hatte, begab ich mich mit einem Roommate von mir erst einmal in die Stadt.

nähere Umgebung^^  St. Kilda Beach

nähere Umgebung^^
St. Kilda Beach

Endlich angekommen!

Nach der langen Reise (23 Stunden) bin ich endlch in Melbourne angekommen. Nachdem ich am Flughafen noch schnell den Airport Transfer zu meinem Hostel geklärt hatte, ging es auch schon los. Mit einer Rekordgeschwindigkeit im Linksverkehr durch die Metropole Melbourne. Zum Glück habe ich viel schlafen können im Flugzeug und bin von daher ein wenig ausgeruht^^

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Mein Airport Transfer (Name ist Programm^^)

Mein Airport Transfer (Name ist Programm^^)