Archiv des Monats: Oktober 2013

Wwoofing, harte Arbeit, ein abenteuerlicher Trip und wenig Trinken in Bundagen

Am nächsten Morgen ging es um 8 Uhr erstmal gemütlich zum Frühstück ( es gab French-Toast und leckeren, selbstgemachten Kaffee und Tee). Danach ging es an die Arbeit. Wir mussten zuerst eine alte Plumpsklo-Grube ausgraben, danach Sand und Holzstücke abtragen [ https://www.facebook.com/photo.php?v=207508459421709&set=vb.100004876691810&type=2&theater ] und am Ende Bambus in Stücke zersägen. Schweißtreibende Arbeit für 4-5 Stunden. Am Nachmittag, so gegen 13 bis 14 Uhr, ging es auf zum „lunch“
Wir wurden zu einem Community-Center gefahren und aßen dort. Danach ruhten wir uns von der harten Arbeit aus und gingen an den Strand. Zum Baden war es jedoch zu windig. Als wir zurückkamen, fing es an zu regnen. Ich musste alle meine Sachen (ist ja zum Glück nicht viel) und mein Zelt auf den Balkon tragen. 🙂

Ich habe mich entschlossen, diesen Blog auf Englisch fortzuführen, da es mir mittlerweile ziemlich schwerfällt, den ganzen Tag Englisch zu reden und dann in Deutsch meinen Blog zu schreiben. Also „it will get harder for you to understand it, but if you can’t understand a word or a sentence just google it or use „leo.org“ 🙂

Best regards Marcel :).

 

Tätowiert in Newcastle und ein abenteuerlicher Trip

Es kam dazu, als wir in Newcastle über das Musikfestival wanderten, dass ich mich dazu entschloss, mir einen schwarzen Panther auf das linke Schulterblatt tätowieren zu lassen (er steht für meine Selbstständigkeit, die ich hier zu Tage lege und für das abenteuerliche Leben in Australien, das ich sicher nie mehr vergessen werde). Und vier Füße für jedes Mitglied meiner Familie auf den rechten Trizeps. 🙂 Es sieht super aus 🙂

die Tattoos

die Tattoos

 

 

Keine Panik! Es ist nur ein Airbrush-Tattoo, also geht es nach einer Woche wieder weg, haha ich hoffe es gefällt euch. 😀 Mir gefällt es nämlich schon und nur für 12 Dollar zwei Tattoos, da kann man nicht meckern. 😛 Ansonsten sind wir gut gelaunt in eine Laundry gefahren und haben unsere Wäsche gewaschen. 🙂

Danach fuhren wir 4 Stunden nach Bonville und kamen dort leider wieder erst spät abends an. Wir mussten den wahrscheinlich dunkelsten Waldweg Australiens mit dem Auto entlang fahren und einer Weganweisung folgen, die uns unser Wwoofing-Vater per Telefon gegeben hatte – er hatte vor kurzem einen Schlaganfall und konnte deshalb nur wenig reden, seine Frau auch und sie sind 81 und 73 – in  schwer verständlichem, australischem Englisch. Als wir dann endlich vollkommen erschöpft und genervt bei denen ankamen, empfing uns ein sehr netter alter Mann mit seiner Frau, und wir redeten bis Mitternacht, tranken und aßen sehr leckeres Essen. Danach zeigte er uns den Caravan, wo wir drin schlafen könnten, doch der sah so heruntergekommen aus, dass wir Angst hatten, er würde zusammenbrechen, sosbald wir ihn betreten. Also schlief ich wieder im Zelt in der Einfahrt und meine beiden Reisepartner im Auto.:)

 

Panne auf dem Weg nach Newcastle

Als wir unsere Einkäufe erledigt hatten, 31 AUD für eine ganze Woche, und uns von meinem Freund Richard (er ist Neuseeländer und gab mir gute Tipps über verschiedene Orte dort) verabschiedet hatten 😛 (ja man muss hier sparsam leben), wollten wir losfahren nach Newcastle. Jedoch ließ sich das Auto wieder nicht starten, und wir mussten erstmal ein (jumping lead) Überbrückungskabel kaufen. Danach wollte es trotzdem nicht anspringen, obwohl wir drei verschiedene nette Autofahrer anhielten, die probierten, uns Starthilfe zu geben. Wir entschlossen uns, einen Mechaniker anzurufen. Dieser kam nach 2 Stunden Warten im Auto und wechselte uns die Batterie aus  (eine Menge Geld mussten wir zahlen). Danach ging es endlich los nach Newcastle. Wir kamen nachts an, und ich legte mich sofort schlafen. Am nächsten Morgen wachten wir dann auf und sahen, dass wir auf dem Parkplatz eines Festivals geparkt und gecampt hatten. 🙂 Die Leute kamen vorbei und grüßten uns nett. Danach gingen wir im Meer baden, sprangen in die Wellen und sonnten uns am Strand. Gegen Nachmittag fuhren wir weiter. Heutiges Ziel:  Coffs Harbour (ca. 3 Stunden Fahrt), da wartet dann ab Dienstag unser WWOOFING-Partner auf uns. 🙂