Archiv des Autors: Marcel

Farmwork in Echuca

Wir mussten über das trockene Tierfutter weiße, große Planen legen (ziemlich anstrengend bei dem enormen Wind hier auf dem Land, aber für Geld macht man eben fast alles). Danach mussten wir Autoreifen schleppen, um den mit Planen abgedeckten Futterberg zu beschweren. (Ungefähr so an die 1000 Autoreifen, zu dritt. Ziemlich gutes Workout also. :p Der Farmer sagte uns, dass wir am nächsten Tag auch noch für ihn arbeiten könnten. Außerdem dürften wir in seiner Hütte auf seinem Hof schlafen. Also entschieden wir uns nach einem ausführlichen Abendbrot (Fleisch mit Pommes) dafür und gingen mit Schmerzen in den Knochen (von der harten Schufterei) schlafen. Diese Nacht träumte ich schon in Englisch, das ging echt schnell.

Erwachen am Morgen

mein Zelt am Murray River :D

mein Zelt am Murray River 😀

Ich überlebte die Nacht nur knapp, die Kälte war wirklich ziemlich krass, und ich hätte niemals gedacht, dass es so kalt werden könnte in Australien. Meine beiden Freunde schliefen im Auto, hatten es also auch nicht viel gemütlicher. So ausgeschlafen^^ starteten wir mit unserem Auto in Richtung der vielen Farmen, um einen Farmjob zu ergattern. Unser erster Job ist Spargelstechen. Den werden wir aber wohl nicht lange ausüben, da wir denken, dass er körperlich sehr anstrengend ist. Mal schauen… ich berichte dann …

Abenteuer beginnt

IMG_2257Nachdem ich in meinem Hostel zwei deutsche Jungs kennengelernt hatte, stellten wir fest, dass wir die gleichen Vorstellungen von Work & Travel haben und auch gleiche Ziele in Australien besuchen wollen. Wir kauften uns ein Auto DAEWOO für einen Spottpreis und starteten von Melbourne aus Richtung Norden. Linksverkehr ist wirklich eine Umstellung ^^ Obwohl es in Australien nicht vorteilhaft ist, nachts zu fahren (aufgrund von Känguruunfällen), fuhren wir die Nacht durch und fanden neben einem Fluss einen super Schlafplatz. Nach 10 Minuten kam die Polizei, und wir mussten unseren Schlafplatz wechseln (Wildcamping ist in der Nähe von Wohngebieten nicht erlaubt). Wir fanden hinter einem Hügel nah am Murray River einen neuen Schlafplatz, wo ich mein Zelt aufschlug und versuchte, die stürmische, kalte Nacht zu überleben. 🙂

 

Melbourne erkunden

Obwohl der Jetlag ziemlich an mir kratzt, bleibe ich heute auch nach dem langen Flug wach. Habe mich im Hostel schon um die wichtigsten Dinge gekümmert (Erstellung eines Bank-Accounts, Tram-Card, Wifi Access etc.). Nachdem ich noch kurz den Strand (St. Kilda Beach) und meine Umgebung erkundigt hatte, begab ich mich mit einem Roommate von mir erst einmal in die Stadt.

nähere Umgebung^^  St. Kilda Beach

nähere Umgebung^^
St. Kilda Beach

Endlich angekommen!

Nach der langen Reise (23 Stunden) bin ich endlch in Melbourne angekommen. Nachdem ich am Flughafen noch schnell den Airport Transfer zu meinem Hostel geklärt hatte, ging es auch schon los. Mit einer Rekordgeschwindigkeit im Linksverkehr durch die Metropole Melbourne. Zum Glück habe ich viel schlafen können im Flugzeug und bin von daher ein wenig ausgeruht^^

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Mein Airport Transfer (Name ist Programm^^)

Mein Airport Transfer (Name ist Programm^^)

Es ist soweit!

Wow, die ganze Zeit fiebert man auf das Datum 07.09 hin, aber wenn es dann wirklich soweit ist, dann schießen Emotionen durch einen wie ein lichterlohes Feuerwerk (witzige Vorstellung ich weiß :D).  Gleich werde ich am Flughafen von allen meinen Freunden, Bekannten und meiner Familie verabschiedet. Diejenigen, die meinen Blog lesen und nicht zum Flughafen erscheinen konnten, denen möchte ich auch danken. Ich danke einfach allen, die heute an mich denken, und die mir auf meiner Reise (auch wenn von weit weg) zur Seite stehen.

Mein Backpack-Rucksack ist gepackt… Endgewicht 17,5 kg und 5,7 kg Handgepäck. Passt also alles 😀

Es geeeeeeeeeeeeht los 😀 und ich wünsche allen meinen Lesern viel Vergnügen beim Verfolgen meines Blogs und würde mich über viele nette Kommentare zu meinen ganzen Abenteuern sehr freuen 😀

Danke für alles und auf Wiedersehen bis zum 5. Juni auf dem Hamburg Airport 😀

Abschied nehmen von Oma und Schwestern

Heute Morgen fuhr ich mit meiner Schwester zu meiner Oma zum Mittagessen. Wir verbrachten mit ihr eine wunderbare Zeit, redeten viel, und ich verabschiedete mich von meiner lieben Oma für eine lange Zeit. Danach hatte ich mit meinen beiden Schwestern noch einen wunderschönen Abend und verabschiedete mich am Ende ebenfalls von beiden. Ich versprach ihnen, viele Fotos zu schießen, und das werde ich auch! 😀 Natürlich stelle ich viele davon hier in meinen Blog. 🙂 Genau wie das hier. IMG-20130901-WA0002

Noch 6 Tage bis es losgeht. 🙂

Erledigt

Nachdem ich heute morgen meinen Zahnarzttermin in aller Frische zum Glück wahrgenommen 20130830_153559[1]habe (ein Inlay hat sich gelockert und der Zahnarzt gab mir einen Termin am Montag),aß ich heute den letzten Croque für 10 Monate lang (ich denke nicht, dass es in Australien Croque gibt). 🙁

Danach vollzog ich noch schnell die Briefwahl (denn man möchte sich als deutscher Staatsbürger ja nicht das Wahlrecht nehmen lassen, nur da man im Ausland ist)

Mein ganzes Wochenende ist schon verplant mit Partys, Freunde treffen/verabschieden und Familie noch mal sehen.

Die große Reise rückt immer näher und ich freu mich sehr darauf.

Noch 8 Tage bis zum Start.

 

Was man alles auf der Welt so braucht..

IMG_2073[1]Nun habe ich endlich alle Unterlagen zusammen, die ich für meine Reise benötige. Flugtickets, Kreditkarte, Sparcard, Girokontokarte, Reisepass, Mitgliedskarte für International Youth Hostelling, Führerschein (national und international) und die Krankenkassenkarte. Zusätzlich wichtige Termine vereinbart … Morgen um 7:30 „sehr ausgeschlafen“ zum Kontrolltermin beim Zahnarzt.

Nun muss nur noch der Koffer zugehen, bis jetzt 15 kg von erlaubten 20kg, also sollte das kein Problem werden^^

9 Tage bis zum Start.