Archiv der Kategorie: Reise Australien

Second wwoofing day, cutting trees and beach time

We woke up in the morning and started to work at 6:30 am. Our work for today was to cut trees and to put the wood on a shelf. (Heavy work) but it was funny, because we worked with different types of saws (chainsaw, saws), scissors and a real jungle knife. We were just enjoying a little break, when for the first time in my life I saw a snake (a python) alive in the nature, I was really scared but the wwoofing-host told me I could touch it – and so I did.

Later on we had lunch, went to the beach to relax and had a lot of fun in the waves (surfing). At 4 pm we started to walk along a track through the rainforest next to the beach. On our way we enjoyed swinging on a root like Tarzan. 🙂 After two hours walking we arrived at  Tuckers Rocks  (amazing).  I asked a man whether  he could give us a lift back to Bundagen (the village, where our wwoofing-partner lives). He agreed and I had a nice conversation with him. Back home (in my tent) I continued to read my book and fell asleep.

 

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Wwoofing, harte Arbeit, ein abenteuerlicher Trip und wenig Trinken in Bundagen

Am nächsten Morgen ging es um 8 Uhr erstmal gemütlich zum Frühstück ( es gab French-Toast und leckeren, selbstgemachten Kaffee und Tee). Danach ging es an die Arbeit. Wir mussten zuerst eine alte Plumpsklo-Grube ausgraben, danach Sand und Holzstücke abtragen [ https://www.facebook.com/photo.php?v=207508459421709&set=vb.100004876691810&type=2&theater ] und am Ende Bambus in Stücke zersägen. Schweißtreibende Arbeit für 4-5 Stunden. Am Nachmittag, so gegen 13 bis 14 Uhr, ging es auf zum „lunch“
Wir wurden zu einem Community-Center gefahren und aßen dort. Danach ruhten wir uns von der harten Arbeit aus und gingen an den Strand. Zum Baden war es jedoch zu windig. Als wir zurückkamen, fing es an zu regnen. Ich musste alle meine Sachen (ist ja zum Glück nicht viel) und mein Zelt auf den Balkon tragen. 🙂

Ich habe mich entschlossen, diesen Blog auf Englisch fortzuführen, da es mir mittlerweile ziemlich schwerfällt, den ganzen Tag Englisch zu reden und dann in Deutsch meinen Blog zu schreiben. Also „it will get harder for you to understand it, but if you can’t understand a word or a sentence just google it or use „leo.org“ 🙂

Best regards Marcel :).

 

Tätowiert in Newcastle und ein abenteuerlicher Trip

Es kam dazu, als wir in Newcastle über das Musikfestival wanderten, dass ich mich dazu entschloss, mir einen schwarzen Panther auf das linke Schulterblatt tätowieren zu lassen (er steht für meine Selbstständigkeit, die ich hier zu Tage lege und für das abenteuerliche Leben in Australien, das ich sicher nie mehr vergessen werde). Und vier Füße für jedes Mitglied meiner Familie auf den rechten Trizeps. 🙂 Es sieht super aus 🙂

die Tattoos

die Tattoos

 

 

Keine Panik! Es ist nur ein Airbrush-Tattoo, also geht es nach einer Woche wieder weg, haha ich hoffe es gefällt euch. 😀 Mir gefällt es nämlich schon und nur für 12 Dollar zwei Tattoos, da kann man nicht meckern. 😛 Ansonsten sind wir gut gelaunt in eine Laundry gefahren und haben unsere Wäsche gewaschen. 🙂

Danach fuhren wir 4 Stunden nach Bonville und kamen dort leider wieder erst spät abends an. Wir mussten den wahrscheinlich dunkelsten Waldweg Australiens mit dem Auto entlang fahren und einer Weganweisung folgen, die uns unser Wwoofing-Vater per Telefon gegeben hatte – er hatte vor kurzem einen Schlaganfall und konnte deshalb nur wenig reden, seine Frau auch und sie sind 81 und 73 – in  schwer verständlichem, australischem Englisch. Als wir dann endlich vollkommen erschöpft und genervt bei denen ankamen, empfing uns ein sehr netter alter Mann mit seiner Frau, und wir redeten bis Mitternacht, tranken und aßen sehr leckeres Essen. Danach zeigte er uns den Caravan, wo wir drin schlafen könnten, doch der sah so heruntergekommen aus, dass wir Angst hatten, er würde zusammenbrechen, sosbald wir ihn betreten. Also schlief ich wieder im Zelt in der Einfahrt und meine beiden Reisepartner im Auto.:)

 

Panne auf dem Weg nach Newcastle

Als wir unsere Einkäufe erledigt hatten, 31 AUD für eine ganze Woche, und uns von meinem Freund Richard (er ist Neuseeländer und gab mir gute Tipps über verschiedene Orte dort) verabschiedet hatten 😛 (ja man muss hier sparsam leben), wollten wir losfahren nach Newcastle. Jedoch ließ sich das Auto wieder nicht starten, und wir mussten erstmal ein (jumping lead) Überbrückungskabel kaufen. Danach wollte es trotzdem nicht anspringen, obwohl wir drei verschiedene nette Autofahrer anhielten, die probierten, uns Starthilfe zu geben. Wir entschlossen uns, einen Mechaniker anzurufen. Dieser kam nach 2 Stunden Warten im Auto und wechselte uns die Batterie aus  (eine Menge Geld mussten wir zahlen). Danach ging es endlich los nach Newcastle. Wir kamen nachts an, und ich legte mich sofort schlafen. Am nächsten Morgen wachten wir dann auf und sahen, dass wir auf dem Parkplatz eines Festivals geparkt und gecampt hatten. 🙂 Die Leute kamen vorbei und grüßten uns nett. Danach gingen wir im Meer baden, sprangen in die Wellen und sonnten uns am Strand. Gegen Nachmittag fuhren wir weiter. Heutiges Ziel:  Coffs Harbour (ca. 3 Stunden Fahrt), da wartet dann ab Dienstag unser WWOOFING-Partner auf uns. 🙂

 

Erwachen in Sydney

Am nächsten Morgen nach einer Nacht im Nightlife von Sydney (Casino, Clubs, Pies: das wohl Leckerste, das ich jemals gegessen habe, und sehr viele nette, neue Leute) ging ich mit Richard erstmal essen. Heute gibt’s Bacon und English-Breakfast. Danach machen wir mit Richard den Beach-Walk. Wir starten am Coogee-Beach und gehen zum Bondi-Beach. Zwischendrin sind noch zwei oder drei andere Strände. Wir wollen alle mitnehmen und ein bisschen Schnorcheln. 🙂 Das Wetter ist super und unsere Laune ist bestens.IMG_2978

 

Es war unbeschreiblich schön, lasst euch selbst inspirieren, ich war hin und weg 😀 Habe einen 40-minütigen Coastwalk gemacht und bin an vier Stränden vorbeigekommen. 🙂

 

Hier die Bilder…

Weitere Planung… Heute gehts weiter mit dem Auto nach Newcastle 🙂 Also wieder im Zelt schlafen 🙂

Das ist für mich aber kein Problem mehr 😀 Leider verliere ich IMG_3005dadurchauch WLAN und daher kann es sein, dass meine Einträge wieder seltener hochgeladen werden und mit weniger Bildern 🙁 Ich probiere mein bestes 😀 IMG_3019IMG_3028

Besuch bei den Uloola Falls

bei den Uloola Falls

bei den Uloola Falls

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Am nächsten Morgen wachten wir auf und fuhren früh los zu den Uloola Falls (einem Wasserfall noch im Royal National Park). Wir wanderten ca. 10 km zu dem Wasserfall und kühlten uns dann dort in einem 3 km weiter entfernten Carloo Pool ab ( ein Gewässer am Ende eines Flusslaufs des Wasserfalls). 🙂 Danach ging es zurück (dachten wir^^). Wir landeten bei einer 7 km entfernten Bahnstation. 🙂 Von dort stiegen wir in die Bahn, die just zu diesem Zeitpunkt vor uns hielt. Wir fuhren bis zu der Station, wo unser Auto stand und aßen erstmal. Danach wollten wir losfahren, stellten jedoch fest, dass der Motor nicht ansprang. 🙂 (Licht angelassen 🙂 Wir fragten eine nette Frau, die uns mit ihrem Auto aushalf (das Kabel holten wir von der Feuerwehr im Ort). Unser Auto fuhr danach wieder. Nachdem wir uns bedankt hatten, fuhren wir los. Heutiges Ziel: Sydney, zu einem Bekannten von mir, den ich in Melbourne im Hostel kennengelernt hatte. (Richard sein Name). Er wohnt direkt an einem Strand in Sydney und nimmt mich für eine Nacht auf. Morgen zeigt er uns dann ein bisschen die Stadt, aber dann müssen wir auch schon weiter fahren. Wir checken ab Dienstag nämlich bei einem WWOOFING (Willing Workers on Organic Farms)-Partner ein. Dieser wohnt jedoch in Coffsharbour (zwischen Sydney und Brisbane), also Auto fahren, Auto fahren und die Gold Coast angucken. 🙂 Volles Programm also 🙂 Aber ich habe WLAN !!!!!

Besuch im Royal Nationalpark

IMG_2754Wie ihr vielleicht bemerkt habt, sind manche IMG_2731meiner Einträge ein bisschen versetzt von mir hochgeladen worden. Das liegt daran, dass es in Australien außer in McDonald’s-Filialen fast nirgendwo Internet gibt, und ich leider in unserem Auto auch noch kein W-Lan-Kabel gefunden habe^^ Wer es in seinem vorfindet, sagt Bescheid :P.

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Aufwachen am Strand- das hat schon echt Stil. Nachdem ich auf einem anderen Grundstück einen Grill entdeckt hatte, benutzte ich den sofort, um mir mein Frühstück zuzubereiten. Speisekarte heute: Chili con carne mit Toast :P.Danach machte ich mich auf zu einem morgendlichen Strandspaziergang. Als ich zurückkam, waren meine Reisepartner auch schon wach, und wir setzten uns zusammen und planten den Tag. Hier gibt es verschiedene Wanderrouten, von 3 km: Schwierigkeitsgrad:leicht, bis 10 km: Schwierigkeitsgrad:Medium, über eine Zweitagetour von je 20km: Schwierigkeitsgrad: Schwer. Da wir nicht vorhatten, zwei Tage zu wandern, entschieden wir uns für unsere eigene Tour und fingen an, unsere Sachen zu packen. 🙂 Mal abwarten, was wir heute so zu Gesicht bekommen. Wir wanderten über Felsenvorsprünge, Graslandschaften, wunderschöne Strände und sahen sehr viele verschiedene Tiere (unter anderem ein Stachelschwein) :). Wir wanderten ungefähr eine Stunde unterwegs, als ich ein Motorboot mit zwei jungen Männern drin sah. Mir kam sofort in den Kopf, dass ich noch nie Motorboot gefahren bin. Also ging ich zu ihnen hin und fragte sie, ob wir mal mitfahren könnten. Es stellte sich heraus, dass es zwei sehr nette Südafrikaner aus Johannesburg waren, die erst vor kurzem hierher gezogen sind. Sie nahmen uns mit in ihrem Motorboot und zeigten uns tolle Gegenden. Ganz umsonst ! Danach tauschten wir Adressen aus, und machten uns auf den Weg, entlang dem „Jibbow Trail“ , ein Pfad, der angeblich nach zwei Kilometern zu einem wunderschönen Strand führen sollte. Nach etwa der gefühlten Hälfte fiel uns auf, dass wir schon mehr als zwei Kilometer zurückgelegt haben müssten (an die gefühlten 10 km, bei der Hitze), in echt waren es nur acht, aber das ist auch schon einiges. 😛 Wir kehrten um. Auf dem Rückweg kamen wir nach einer kurzen Phase der Orientierungslosigkeit (es sah wirklich alles gleich aus, Busch, Fels, Meer und wieder Busch ^^) wieder an dem Schild mit den Wanderwegen und Kilometerzahlen vorbei und sahen, dass es nicht 2 km, sondern 20 km hieß 😛 (die Null war durch das hohe Alter der Tafel nicht mehr lesbar^^). Zum Glück waren wir also umgekehrt, sonst hätte ich diesen Eintrag vielleicht nicht mehr schreiben können. 😛  Zur Belohnung und als Erleichterung kühlte ich mich erstmal im Meer ab und ließ mich in der Sonne trocknen. Zurück in unserem Auto (wir leben ja im Auto^^) gab es erstmal ordentlich Abendbrot (Toast mit Fleisch und Sauce, auch Sandwich genannt^^). Da wir sechs Stunden gewandert waren, waren wir alle sehr geschlaucht und,  ja, auch einige von uns rot von der Sonne :D. Danach setzten wir uns gemütlich zusammen und spielten Karten. Dann suchten wir uns einen Schlafplatz und fanden einen in Otford (eine Stadt im Royal Nationalpark) wo wir übernachteten.

Kein Waschen in Blacktown

IMG_2696Nach dieser spannenden und halb schlaflosen Nacht putzten wir am nächsten Tag mit Seewasser die Zähne und wollten uns waschen, als wir sahen wie eine riesige Schar von Enten auf uns zukam und so viel Fläche besetzte, dass wir nicht zum See durchkommen würden, ohne eines der süßen Entenbabys tot zu trampeln. Das Schild „Warning Ducks -No swimming, fishing or washing allowed“ zeigte uns dann, dass unser Plan, uns im See zu waschen, leider nicht ganz aufging. Ich ließ mir jedoch davon nicht die Stimmung verderben und frühstückte erstmal gemütlich (Wurst mit Toast von Aldi). Heute sollte es wieder ein sonniger Tag werden, und deshalb beschlossen wir, zum Strand zu fahren. Nach 1 ½ Stunden Fahrt waren wir da. Es war wundervoll. Wir verbrachten den halben Tag am Strand (schwimmen, sonnen und essen) und fuhren danach in den Royal Nationalpark in der Nähe von Sydney. Wir hofften, dort ein Gewässer zu finden, wo wir uns am nächsten Morgen würden waschen können.:) Wir kamen zwei Stunden später im Royal Nationalpark an, leider zu spät, es war schon dunkel, und wir konnten nichts sehen. Wir fuhren über ziemliche Offroad-Pisten und kamen kurz vor einem Campingplatz zu einem kleinen Strand, an dem wir dann – trotz Verbots – unser Campinglager aufschlugen. Wir setzten uns noch für zwei Stunden an den Strand (auf unsere neu gekauften Campingstühle^^) und genossen die Geräusche der Natur. 🙂 Mal sehen was der nächste Tag so bringen wird:) Ich hoffe, dass es allen, die meinen Blog lesen, gut geht in Deutschland und bei euch  das Wetter nicht allzu schlecht ist. Wenn dies doch der Fall sein sollte, dann könnt ihr euch ja einfach ein paar Bilder sowohl auf Facebook als auch hier in meinem Blog von sonnigem Wetter angucken und so euren Vitamin-D-Speicher befüllen 😛

Besuch bei den Koorawatha Falls

Ich und meine Reisepartner vor den Falls  :D

Ich und meine Reisepartner vor den Falls 😀

Nachdem wir uns auf den Weg Richtung Orange/Bathurst gemacht hatten, entdeckten wir auf der Straße ein Schild, auf dem „Koorawatha Falls“ stand. Wir entschieden uns, diese anzugucken und erwarteten nichts Großes. Jedoch empfing uns nach 2 km Fußmarsch ein großer, schöner Wasserfall mit einem Becken zum drin Schwimmen. Wir kühlten uns nach dem Fußmarsch bei (24°C) erstmal ab und kletterten zum höchsten Punkt des Wasserfalls, um einen besseren Überblick über die wunderschöne Landschaft zu erhaschen. Es gelang uns zum Glück, und wir genossen herrliche Stunden bei den Koorawatha Falls. Danach fuhren wir weiter in Richtung Orange und spontan zum Lake Wyangan. Ein sehr schöner See, den wir allerdings erst nach einer heftigen Serpentinenfahrt  erreichten, wozu wir unser Auto sehr quälen mussten. Doch das Fahren lohnte sich. Ich sah zum ersten Mal in Australien ein lebendiges Känguru, und nicht nur eines, sondern gleich eine ganze Herde. Das war wirklich ein toller, erlebnisreicher und anstrengender Tag, und erst gegen Abend erreichten wir die Stadt Bathurst ( ca. 40 km von Orange). Nachdem wir alle gemerkt hatten, wie kaputt wir vom Tag waren, entschieden wir uns, die Nacht über hier zu bleiben und suchten nach einem geeigneten Platz zum Schlafen. Also eine weitere Nacht im Freien, in der Nähe des Macquarie River.